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A Farm in Valby, near Copenhagen

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Afternoon in April

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An Avenue in Søndermarken. Frederiksberg

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Autumn in Søndermarken

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Early spring day in Glostrup

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Evening landscape. Tisvilde

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Kastrup Works. Evening sun

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Lyngby Road near Vintappergården

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Market at Stege Square

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Street in Køge with St. Nicolai Church on the left

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The Citadel in December

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The Road Leading past Store Godthaab, a Country House near Copenhagen

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Kunstdrucke von Albert Gottschalk

Sammlung: Kunstdrucke von Albert Gottschalk

Albert Gottschalk gehört zu den eigenwilligsten und eindrücklichsten Persönlichkeiten der dänischen Malerei des späten 19. Jahrhunderts. Geboren 1866 in Kopenhagen, fand er seinen künstlerischen Weg abseits der großen Strömungen seiner Zeit und entwickelte eine Bildsprache, die in ihrer Unmittelbarkeit und emotionalen Dichte bis heute nichts von ihrer Wirkung verloren hat.

Seine Ausbildung erhielt Gottschalk an der Königlich Dänischen Kunstakademie in Kopenhagen, wo er jedoch bald über die akademischen Konventionen hinausdrängte. Prägender als der Akademieunterricht waren für ihn die Jahre, die er in Frankreich verbrachte, wo er mit der Malerei der Schule von Barbizon und dem frühen Impressionismus in Berührung kam. Diese Einflüsse nahm er nicht imitierend auf, sondern verarbeitete sie zu etwas entschieden Eigenem: einer nördlichen, in ihrer Farbigkeit zurückgenommenen, aber atmosphärisch außerordentlich dichten Malweise.

Was Gottschalks Werk vor allem auszeichnet, ist die Intensität, mit der er ganz alltägliche Motive zu erfassen verstand. Kopenhagener Stadtränder, verschneite Vorstadtstraßen, kahle Bäume im Winterlicht, stille Gärten und bescheidene Häuserzeilen wurden unter seinem Blick zu Bildern von seltsamer, fast melancholischer Schönheit. Er interessierte sich weniger für das Malerische im konventionellen Sinne als für jene flüchtigen Stimmungen, in denen sich Licht, Luft und Ort zu einem unverwechselbaren Moment verdichten.

Stilistisch bewegte sich Gottschalk in einem Bereich, der sich einfachen Einordnungen entzieht. Seine Pinselführung ist direkt und unakademisch, seine Farbpalette gedämpft und tonal, aber nie düster. In seinen besten Arbeiten entsteht eine eigentümliche Spannung zwischen der Schlichtheit des Motivs und der malerischen Intensität seiner Umsetzung, die seinen Bildern eine Qualität verleiht, die weit über bloße Naturschilderung hinausgeht.

Gottschalks Leben war von persönlichen Schwierigkeiten und psychischer Instabilität überschattet, die seine Schaffenskraft immer wieder unterbrachen und zu einem frühen Tod im Jahr 1906 führten. Zu Lebzeiten blieb er eine Randfigur des dänischen Kunstbetriebs, weniger bekannt und gewürdigt als viele seiner Zeitgenossen. Erst in der Rückschau wurde deutlich, welch eigenständige und bedeutende Position er innerhalb der nordeuropäischen Malerei um 1900 einnimmt. Heute wird Albert Gottschalk als einer der stillen Einzelgänger seiner Generation geschätzt, dessen Werk in seiner Verbindung von malerischer Unmittelbarkeit und lyrischer Tiefe eine ganz eigene, unverwechselbare Stimme darstellt.