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Street Scene in Windy and Rainy Weather

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A Danish Corvette Laying to in order to Confer with a Danish Brig

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A View across the Tiber from Trastevere towards Castel S. Angelo

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Langebro, Copenhagen, in the Moonlight with Running Figures

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Renbjærg Tileworks by Flensburg Fiord

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Sant'Agnese fuori le mura, Rome

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The Corvette Galathea in a Storm in the North Sea

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The Corvette Galathea Lying to in order to Send Help to the Brig St. Jean

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View of the Garden of the Villa Borghese in Rome

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View through a Door to Running Figures

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The Starboard Battery and the Deck of the Corvette Najaden

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Kunstdrucke von Christoffer Wilhelm Eckersberg

Sammlung: Kunstdrucke von Christoffer Wilhelm Eckersberg

Christoffer Wilhelm Eckersberg war ein dänischer Maler und gilt als Begründer der sogenannten Dänischen Goldenen Zeit, einer Blüteperiode der Malerei, die das Land im frühen 19. Jahrhundert zu einem überraschend eigenständigen Beitrag zur europäischen Kunstgeschichte befähigte. Er wurde 1783 im südlichen Jütland geboren und erhielt seine Ausbildung an der Kunstakademie in Kopenhagen, wo er später selbst als Lehrer und Direktor wirken sollte. Zu seinen prägenden Lehrern gehörte Nicolai Abildgaard, dessen intellektueller Anspruch an die Malerei den jungen Eckersberg nachhaltig beeinflusste.

Den entscheidenden Anstoß für seine künstlerische Entwicklung erhielt Eckersberg während seines mehrjährigen Aufenthalts in Paris und Rom, wo er von 1810 bis 1816 lebte und arbeitete. In Paris studierte er bei Jacques-Louis David, dem Meister des französischen Klassizismus, und verinnerliche dessen Sinn für Klarheit, Komposition und zeichnerische Präzision. In Rom wiederum wandte er sich der direkten Naturbeobachtung zu und begann, die Stadt und ihre Umgebung mit einer nüchternen Aufmerksamkeit zu malen, die für seine Zeit ungewöhnlich war. Eckersberg wollte nicht idealisieren, sondern sehen – genau, ruhig und ohne Übertreibung.

Nach seiner Rückkehr nach Kopenhagen wurde er zum Mittelpunkt eines lebendigen Kreises junger Künstler, die er als Professor an der Akademie ausbildete. Sein Unterricht betonte die genaue Beobachtung der Natur, das Studium des Lichts und die Disziplin des Handwerks. Zu seinen Schülern zählten Christen Købke und Wilhelm Bendz, die das Erbe ihres Lehrers in eigenständige und bedeutende Werke verwandelten. Eckersbergs eigenes Schaffen umfasst Porträts, Architekturansichten, Landschaften und Marinebilder, in denen er eine Verbindung von klassischer Strenge und frischer Unmittelbarkeit erreichte, die seinen Werken bis heute eine stille, unaufdringliche Überzeugungskraft verleiht.

Christoffer Wilhelm Eckersberg starb 1853 in Kopenhagen. Sein Einfluss auf die dänische Malerei war so grundlegend, dass er bis heute als deren eigentlicher Lehrmeister gilt – ein Künstler, der aus der Begegnung mit der großen europäischen Tradition eine eigenständige und unverwechselbare Bildsprache entwickelte.