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Die Heimkehr

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Ein alter Invalide mit Kindern

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Ein Hund bewacht Trauben in einem Korbe

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Felspartie

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Holländische Landschaft mit Viehherde und melkender Frau

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Jagdhund des Grafen Esterházy, am Tümpel stehend

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Kind unter einem blauen Seidenvorhang hervorschauend

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Kinder mit Puppen spielend

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Landweg mit Bauerngehöft in der Hinterbrühl

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Polixena, Hedwig und Zdenka, Prinzessinnen von Lobkowicz

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Rote und weiße Weintrauben auf silbernem Tafelaufsatz

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Sumpflandschaft bei Abendbeleuchtung

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Zwey Tiroler auf einer Berghöhe ausruhend

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Ahornbäume bei Ischl

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Aloisia Eltz im Lehnstuhl

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Alte Frau mit weißer Bänderhaube

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Anna Bayer, die zweite Gattin des Künstlers

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Arme Gratulanten

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Blick zur Bergstadt Mola bei Taormina

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Catharina Freifrau von Koudelka

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Christtagmorgen

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Dame in weißem Kleid vor einer Wienerwaldlandschaft

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Dame in zinnobergrünem Kleid

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Das Höllengebirge bei Ischl

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Kunstdrucke von Ferdinand Georg Waldmüller

Sammlung: Kunstdrucke von Ferdinand Georg Waldmüller

Ferdinand Georg Waldmüller war ein österreichischer Maler und gilt als einer der bedeutendsten und eigenwilligsten Vertreter des österreichischen Biedermeier im 19. Jahrhundert. Er wurde 1793 in Wien geboren und erhielt seine künstlerische Ausbildung an der Wiener Akademie der bildenden Künste, gegen deren akademische Konventionen er sich jedoch schon früh und mit wachsender Vehemenz wandte. Diese Spannung zwischen institutioneller Einbindung und künstlerischer Überzeugung sollte sein gesamtes Leben begleiten und ihn in offene Konflikte mit der Akademie führen, die seinen Ruf zu Lebzeiten belasteten, seinem Werk jedoch eine Unabhängigkeit und Konsequenz sicherten, die es bis heute auszeichnet.

In seinen frühen Arbeiten widmete sich Waldmüller vor allem dem Porträt, das ihm den Lebensunterhalt sicherte und in dem er rasch zu einem der gefragtesten Wiener Porträtisten seiner Zeit wurde. Die Genauigkeit der Beobachtung und die Fähigkeit, Persönlichkeit und gesellschaftliche Stellung eines Menschen in einem einzigen Bild zu verdichten, die seine Porträts auszeichnen, übertrug er bald auf andere Bildgattungen. Mit zunehmender Reife wandte er sich verstärkt der Landschaftsmalerei und dem ländlichen Genrebild zu, in denen er jene direkte, lichtdurchflutete Naturauffassung entwickelte, die ihn zu einem Vorläufer des Realismus und sogar des Impressionismus werden ließ.

Ein zentrales Merkmal von Waldmüllers reifem Werk wurde die Verbindung von akribischer Naturbeobachtung und einer strahlenden, sonnendurchfluteten Farbigkeit, die in der österreichischen Malerei seiner Zeit ohne Beispiel war. Berühmt sind seine Darstellungen der Wiener Umgebung, insbesondere der Landschaften des Wienerwaldes und des Salzkammerguts, sowie seine ländlichen Genreszenen mit Bauern, Kindern und Dorfgemeinschaften, die er mit einer Direktheit und Lichtwirkung schilderte, die akademischen Zeitgenossen als roh und unkonventionell erschien. In diesen Werken zeigt sich seine meisterhafte Fähigkeit, das Licht der freien Natur – das harte Mittagslicht des Sommers ebenso wie das weiche Licht des frühen Morgens – mit einer Überzeugungskraft einzufangen, die seine Bilder noch heute frisch und unmittelbar wirken lässt. Besonders seine Frühlings- und Sommerlandschaften mit ihrem überbordenden Blütenreichtum und ihrer fast schmerzhaften Leuchtkraft gehören zu den eindrucksvollsten Leistungen der österreichischen Malerei des 19. Jahrhunderts.

Neben seiner Tätigkeit als Maler war Waldmüller eine streitbare und unbequeme Persönlichkeit des Wiener Kunstlebens. Er verfasste Schriften zur Reform des Kunstunterrichts, in denen er die direkte Naturbeobachtung gegen die akademische Kopierpraxis verteidigte, und geriet dabei in einen jahrelangen erbitterten Konflikt mit der Wiener Akademie, der schließlich zu seiner Suspendierung führte. Diese institutionellen Kämpfe kosteten ihn Energie und Ansehen, bezeugen jedoch zugleich die Ernsthaftigkeit und Kompromisslosigkeit, mit der er seine künstlerischen Überzeugungen vertrat.

Ferdinand Georg Waldmüller starb 1865 in Hinterbrühl bei Wien und hinterließ ein Werk von großer thematischer Breite und außergewöhnlicher malerischer Qualität. Zu Lebzeiten hatte er trotz aller Konflikte großen Erfolg genossen, und seine Werke fanden früh den Weg in bedeutende Sammlungen. Heute gilt Ferdinand Georg Waldmüller als die zentrale Figur der österreichischen Biedermeiermalerei, dessen Werke in den bedeutenden österreichischen Museen, allen voran im Belvedere, zu den meistbetrachteten Beständen gehören und auf dem internationalen Kunstmarkt außerordentlich geschätzt werden, während seine sonnendurchfluteten Landschaften und Genreszenen als leuchtendste und lebendigste Zeugnisse einer österreichischen Bildtradition gelten, die das Konkrete, das Lichterfüllte und das Menschliche in den Mittelpunkt stellte.