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Wintervergnügen

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Eichenwald

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Felsige Landschaft

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Große Holländische Landschaft

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Holländische Winterlandschaft, Schneewehen

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Mondnacht, Kanallandschaft mit Windmühlen und Schiffen

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Motiv aus Oosterhout in Holland

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Sommerlandschaft

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Ungarisches Dorf

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Waldinneres

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Winterlandschaft 1853

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Winterlandschaft, Winterwald

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Kunstdrucke von Remigius Adrianus Haanen

Sammlung: Kunstdrucke von Remigius Adrianus Haanen

Remigius Adrianus Haanen ist ein Name, der selbst unter Kennern der niederländischen und österreichischen Malerei des 19. Jahrhunderts nicht immer sofort präsent ist – und doch steht er für ein Werk, das in seiner stillen Qualität und atmosphärischen Dichte weit mehr Beachtung verdient, als ihm die Kunstgeschichte bislang geschenkt hat.

Geboren 1812 in Oosterhout in den Niederlanden, entstammte Haanen einer ausgesprochen kunstaffinen Familie: Mehrere seiner Geschwister wurden ebenfalls Maler, und diese familiäre Prägung dürfte seinen frühen Zugang zur Kunst wesentlich begünstigt haben. Seine Ausbildung erhielt er in den Niederlanden, wo er in der Tradition der holländischen Landschaftsmalerei verwurzelt wurde, jenem großen Erbe des 17. Jahrhunderts, das für niederländische Maler seiner Generation noch immer ein lebendiger Bezugspunkt und maßgebliches Vorbild war. Den entscheidenden Schritt in seiner Karriere bedeutete jedoch die Übersiedlung nach Wien, wo er sich dauerhaft niederließ und rasch in den dortigen Kunstbetrieb integrierte, was ihm eine eher ungewöhnliche Doppelrolle als niederländisch geprägter Maler im österreichischen Kunstleben einbrachte.

Im Zentrum seines Schaffens stehen Waldlandschaften, herbstliche Baumgruppen, stille Waldwege und von sanftem Licht durchdrungene Waldinterieurs, die er mit einer Beharrlichkeit und Konsequenz verfolgte, die sein gesamtes Werk zu einem in sich geschlossenen, unverwechselbaren Kosmos machen. Was ihn dabei auszeichnet, ist weniger das Streben nach großer Geste oder dramatischer Naturinszenierung als vielmehr die Fähigkeit, in scheinbar unspektakulären Waldmotiven eine eigene, in sich ruhende Bildwelt zu entfalten. Das Licht, das durch Baumkronen fällt, die feuchte Stille eines Herbstmorgens im Wald, die Farbigkeit des absterbenden Laubes – all das behandelt Haanen mit einer Sorgfalt und Empfindsamkeit, die seinen Bildern eine meditative Qualität verleiht.

Stilistisch verbindet sein Werk die solide handwerkliche Tradition der holländischen Landschaftsmalerei mit einer zunehmend stimmungsbetonten, atmosphärisch verdichteten Ausdrucksweise, die ihn in die Nähe des mitteleuropäischen Stimmungsimpressionismus rückt, ohne dass er je die strukturelle Klarheit und kompositorische Disziplin seiner niederländischen Wurzeln ganz aufgegeben hätte. Seine Farbpalette ist warm und geerdet, sein Pinselstrich sorgfältig und dabei nie starr, seine Bildräume tief und einladend. In seinen stärksten Arbeiten entsteht jene eigentümliche Stimmung herbstlicher Vergänglichkeit und stiller Naturversunkenheit, die sein Werk von bloßer Landschaftsdokumentation klar abhebt.

Zu Lebzeiten war Haanen im Wiener Kunstbetrieb durchaus präsent und fand Anerkennung bei Sammlern und im regionalen Kunsthandel. Die große kunsthistorische Würdigung blieb ihm jedoch versagt, da sein Werk weder durch biografische Außergewöhnlichkeit noch durch stilistische Radikalität jene Strahlkraft entwickelte, die Künstlern zu dauerhafter Prominenz verhilft. Heute wird Remigius Adrianus Haanen von Kennern der österreichischen und niederländischen Malerei des 19. Jahrhunderts als stiller, aber überzeugender Meister der Waldlandschaft geschätzt, dessen Bilder in ihrer atmosphärischen Wärme, handwerklichen Solidität und lyrischen Naturempfindung eine eigenständige und bereichernde Stimme innerhalb der mitteleuropäischen Landschaftsmalerei seiner Zeit darstellen.